Pranayama dient der Erfahrung des vollkommen in sich selbst ruhenden Geistes. Der erste Schritt ist die Zuwendung zur natürlichen Atmung – doch gerade dieses meditative Beobachten fällt vielen schwer. Unsere neue Serie beginnt mit einer Übung für die spürende Verbindung mit dem eigenen Atem. Pranayama, die Arbeit mit dem Atem, steht in den klassischen Hatha-Texten ganz im Mittelpunkt, sie ist sozusagen das Herz des traditionellen Yoga. Der Yoga des Westens indes verschob den Schwerpunkt mehr zur Körperarbeit hin und gibt der Atempraxis heute einen vergleichsweise geringen Raum. Wenn ich Yogaübende bei Ausbildungen oder in Workshops frage, ob sie einer regelmäßigen Atempraxis folgen, so ist die Antwort meist ein klares Nein. Der moderne Yoga westlicher Prägung hat aber nicht nur einen anderen Schwerpunkt, sondern oft auch eine andere Perspektive auf die Praxis, die stärker die äußerlich-physische Dimension fokussiert. Ihm fehlt damit, so meine ich, etwas von der inneren Idee oder der verborgenen Dimension des Yoga, der es weniger um die Form geht als um innerlich-energetische Prozesse. Ein Beispiel aus der Körperarbeit soll dies verdeutlichen: Viparita-Karani heißt wörtlich „Umkehrhaltung“. Es ist eine […]

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