Slow Breathing Teil 2
Beginnen wir mit einer Wahrnehmungsübung:
- Richte deine Aufmerksamkeit auf den Atem. Versuch nicht, ihn bewusst zu verändern. Erlaub einfach, dass er geht, wie er gehen will, und entspann dich, so gut es dir gelingt, in die Ausatmung hinein.
- Es ist gut möglich, dass du das Gefühl hast, dass dein Atem langsamer wird und sich vertieft, wenn du ihn beobachtest. Das ist in Ordnung. Du schaust nur hin. Ein paar Atemzüge.
- Jetzt dehn deine Wahrnehmung aus und fühl nicht nur den Atem, sondern mit ihm auch das Schlagen deines Herzens. Richte deine Aufmerksamkeit dabei besonders auf das Tempo des Herzschlags:
- Wenn du gut im Spüren bist, fühlst du vielleicht, dass der Rhythmus deines Herzens sich kontinuierlich verändert: Bei der Einatmung beschleunigt sich das Herz, bei der Ausatmung wird es wieder langsamer. Bleib noch ein paar Atemzüge dabei und nimm Atem und Herz bewusst wahr, bevor du weiterliest.
Konntest du dein Herz spüren? Seine atemsynchrone Beschleunigung und Verlangsamung? Ein natürliches Phänomen, das man Respiratorische Sinusarrhythmie (RSA) nennt. Mach dir keinen Kopf, solltest du diese Herzdynamik nicht wahrnehmen, so geht es nämlich den meisten: Jeder Tag, um den wir älter werden, jeder Stress, alle Ängste, Sorgen oder Verletzungen, die wir erfahren, prägen dieses Phänomen. Es wird geschleift u