Eine außergewöhnliche Erscheinung, durch die weit über die Grenzen Indiens hinaus Millionen zum Streben nach Verwirklichung der göttlichen Natur des Menschen inspiriert wurden: Anandamayi Ma als Ausdruck und Verkörperung der großen Mutter
Im ganzen Universum, in allen Seinszuständen, in allen Formen ist Er. Alle Namen sind Seine Namen. Alle Gestalten sind Seine Gestalten; alle Eigenschaften und Daseinsformen sind wahrlich Seine.
Anandamayi Ma1
Als Anandamayi Ma – die Frau, die über die Grenzen Indiens hinaus von Millionen als die Verkörperung der göttlichen Mutter verehrt wird – am 4. November 1952 in ihrem Auto in Ramana Maharshis Ashram vorgefahren wurde, wartete ein kleines Komitee von Ashram-Bewohnern und Schülern des Maharshi auf sie.
Der Aufenthalt in der Kleinstadt Tiruvannamalai, wo Ramana vierundfünfzig Jahre seines Lebens verbracht hatte, dürfte für die Heilige aus Nordindien fremd und vertraut zugleich gewesen sein: Fremd, weil die tamilische Sprache und Kultur so vollkommen anders ist als die Gepflogenheiten in den Hindi-sprachigen Regionen des Nordens; vertraut jedoch, weil Mas Blick stets auf die eine, innewohnende Realität hinter allen Formen gerichtet war und sie in Ramana zweifellos ihren spirituellen Bruder erkannte. Augenblicklich begab sich Ma auf einen Rundgang durch die Eremitage des Maharshi. Mit der Neugier eines kleinen Mädchens besuchte sie die Orte, an d