„Jetzt halt aber mal die Luft an ...“ – Atemübungen zur Entfaltung der inneren Energie.
Nachdem wir neun Monate lang mit Sauerstoff durch die Nabelschnur der Mutter versorgt worden sind, durchtrennt die Geburtshelferin nach unserem Ausschlüpfen unsere wichtigste Verbindung und lässt uns mit unserer mit Wasser gefüllten, eingefalteten Lunge nach Luft ringen. Der erste Atemzug braucht etwa viermal so viel Kraft wie jeder folgende. Das Blut schießt in unsere geweitete Lunge, es bilden sich zwei Herzkammern, und einige Adern werden zu Bändern. Es gilt das Gewicht des Körpers zu ertragen und in die Schwerkraft auszurichten. Eine Körperhaltung, die es der Atmung erlaubt, so frei und tief wie möglich zu fließen, muss nun entdeckt werden und wird sich kontinuierlich verbessern. Später, wenn der Körper gereift ist, werden die Körperhaltung und die ihr entsprechenden Atemmuster unser Leben zu einem großen Teil bestimmen.
Dieser Prana, welcher alles durchdringt, ist unzerstörbar, lebendiges Licht, Liebe und Akzeptanz, und lässt denjenigen, der ihn und sich selbst kennt, in vollkommener Zufriedenheit wunschlos glücklich sein.
Atme ich – oder atmet es mich?
„Es atmet der Mensch – nicht nur das Zwerchfell, nicht nur die Lunge, nicht der Bauch. Es atmet der Mensch!“ Prof. Graf Karlfried Dürckheim
Wenn wir uns des eigenen Atems bewusster w