Nicht nur für die Nase ein Genuss, sondern auch für die Geschmacksknospen: ätherische Öle und ihr kulinarisches Potenzial.
Bittermandelöl, Zitronen- und Rum-Aroma, Vanillezucker … diese intensiv duftenden und schmeckenden Zutaten kennt man aus der traditionellen Küche und Backstube: sparsame Dosierung, großartige geschmackliche Aufwertung der Gerichte. Gesundheitlicher Nutzen: keiner, eventuell sind sie sogar leicht schädlich.
Dass man nach dem gleichen Prinzip ätherische Öle verwenden kann und dass diese dann nicht nur einen aromatischen Kick, sondern auch einen deutlichen gesundheitlichen Bonus bringen, dies wissen Apotheker, Aromatherapeuten und andere Fachleute schon lange. Unter „Normalverbrauchern“ allerdings hat es sich noch nicht sehr weit herumgesprochen, dabei liegen die Vorteile auf der Hand. Die Öle enthalten die konzentrierten, ganz und gar natürlichen Aromen und die für den menschlichen Körper nützlichen Wirkstoffe der entsprechenden Pflanzen. Zudem stehen sie das ganze Jahr über zur Verfügung, wohingegen die Pflanzen selbst nicht immer Saison haben. Und dann spart man sich auch noch das Waschen, Schneiden, Mörsern, Reiben. Das heißt, die ätherischen Öle sind äußerst praktisch und handlich. Auf kleinstem Raum kann man eine individuelle Aroma-Palette unterbringen, die Körper, Geist und Seele erfreut und auf allen Ebenen guttut.
Apropos schneiden und mörsern: In ihrem sehr empfehlenswerten Buch „Duftküche“ schreibt die Expertin Maria M. Kettenring, d