Wie unterrichtet man Pranayama? Wissenswerte Tipps für Lehrer.
Pranayama zu unterrichten, ist eine besondere Herausforderung und eine besondere Kunst. Pranayama-Unterricht ist sehr subtil. Es hängt sehr stark vom Yogalehrer oder von der Yogalehrerin ab, ob die Teilnehmer Pranayama schätzen lernen oder eben nicht. Bei Yoga Vidya spielt Pranayama im Hatha-Yoga-Unterricht eine besondere Rolle. Zum einen gibt es in jeder Hatha-Yoga-Stunde Pranayama als eigenständige Atemübungen. Zum anderen gehören das bewusste Atmen und das Arbeiten mit Atem und Prana zu jedem Asana dazu. Außerdem nutzen wir den Atem als wichtige Hilfe, um in die Meditation zu gelangen.
Pranayama ist der Schlüssel für subtilere Erfahrungen im Hatha-Yoga, für subtileren Prana, für spirituelle Erweckung. Somit ist es sehr wichtig, dass Pranayama gut unterrichtet wird. Bei Yoga Vidya gehört daher zu jeder Yogastunde Pranayama dazu. Auf Yogalehrer- Ausbildungen lernen Yogalehrer, wie sie die Grundatemübungen unterrichten. In separaten Yogalehrer-Weiterbildungen können ausgebildete Yogalehrer lernen, weiterführende Atemübungen anzuleiten, sowohl für Kundalini-Yoga als auch im Kontext von Ayurveda, Yogatherapie und psychologischer Yogatherapie.
Für die Unterrichtsdidaktik ist Folgendes von besonderer Bedeutung:
- Reihenfolge: Wann wird welche Atemübung gelehrt?
- Hilfestellungen: Wie kann man Teilnehmer beim Pranayama unterstützen?
- Stimme und Konzentrationshilfen beim Pranayama
Hilfestellungen beim Pranayama zu geben, ist nicht so einfach: Die Ansagen für die Atemübungen müssen ja sehr e