So wie die Sonne alle gleichermaßen wärmt, sollten wir auch unsere Liebe und unser Mitgefühl auf alle Wesen richten. Leider vergessen wir dabei häufig eine wichtige Person: uns selbst.
Du bist einfach ein totaler Versager!“, „Wie fett bist du denn schon wieder geworden?“, „Guck, wie gut die anderen das können, du wirst es nie lernen!“ Sätze, die wir so direkt und hart keiner guten Freundin oder einem geliebten Menschen an den Kopf werfen würden. Unser innerer Dialog mit uns selbst sieht allerdings manchmal so oder so ähnlich aus. Wenn die Dinge schiefgehen, wir mit unseren Makeln und Schwächen konfrontiert werden, dann zeigen wir uns häufig nicht von unserer sanften, mitfühlenden Seite – sondern wir sind streng und unbarmherzig. Um zu verdeutlichen, was wir uns damit antun, wird im Buddhismus häufig das Bild des zweiten Pfeils verwendet: Wenn uns das Leben mit einem Pfeil trifft und wir mit unvermeidlichen Schmerzen konfrontiert sind, dann schießen wir mit unserer Kritik und den harten Worten noch einen zweiten Pfeil hinterher – anstatt unsere Wunde liebevoll zu versorgen. Das ist weder hilfreich noch besonders klug.
Niemand verdient die Liebe mehr als du
Während wir alle gerne gute, liebevolle Freunde und Partner sein möchten, fällt es vielen von uns s