Schon mit elf Jahren begegnete sie ihrem Guru, bei dem sie viele Jahre später Sannyas nahm – Swamini Pramananda, genannt Ammaji, schlug früh den Weg der Advaita-Vedanta-Tradition ein. Dieser Weg führte sie in den Himalaya, wo sie einen kleinen Ashram leitet.
Swamini Pramananda, von ihren Schülern liebevoll Ammaji genannt, stammt aus der Tradition von Swami Dayananda Saraswati, der vielen als großer Vedanta-Meister ein Begriff ist. Ammaji ist selbst eine herausragende Vedanta-Meisterin. In ihren Satsangs gibt sie die Weisheit dieser Philosophie mit einer Klarheit und gleichzeitigen Wärme und Leidenschaft weiter, die das Feuer der Selbsterkenntnis mühelos entfachen können.
Zusammen mit ihrem Guru-Bruder Swami Siddhabodhananda leitet Ammaji einen kleinen Ashram in der Nähe von Uttarkashi, Himalaya, direkt am Ufer von Mutter Ganga. Der Ashram besteht aus einigen abgelegenen Retreat-Hütten, in denen man sich wunderbar für spirituelle Praxis zurückziehen kann. Was dem Ashram eine spezielle Note verleiht, ist der atmosphärische Höhlentempel, welcher der Göttin Ganga gewidmet ist. Hinter diesem Tempel steckt eine faszinierende Geschichte.
Sannyasa ist ein Symbol für die Wiedergeburt der Seele in ein höheres Bewusstsein. Es geht darum, dein höheres Bewusstsein auf die materielle Ebene zu bringen, während du dein tägliches Leben führst.
Interview
YOGA AKTUELL: Ammaji, wie kam es zum Bau des Ganga-Tempels?
Swamini Pramananda: Der Tempelbau h
