Die Neuausgabe von „Der Weg des Yoga“ ist da – wie sich der Blick auf Yoga in den fünfunddreißig Jahren seit der Erstauflage des Standardwerks verändert hat und wie die Ursprünge des Yoga, moderne Yogapraxis und aktuelle Forschungsergebnisse im Buch zusammenfließen, erörtern wir mit Eckard Wolz-Gottwald, der daran mitgeschrieben hat.
Das Handbuch Der Weg des Yoga ist ein bewährtes Standardwerk der deutschen Yogaliteratur – eine ebenso umfassende wie fundierte Informationsquelle für Lehrende und Praktizierende gleichermaßen. Herausgegeben vom Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. (BDYoga), ist es seit Anfang der 1990er Jahre auf dem Markt und wird als wertvolle Orientierungshilfe geschätzt. Jüngst erschien nun eine komplett überarbeitete Neuausgabe, an der dreizehn Expertinnen und Experten mitgeschrieben haben. Einer davon ist der bekannte Yogaphilosophie-Dozent Eckard Wolz-Gottwald, der uns im Interview mehr über das Mammut-Projekt erzählt.
INTERVIEW
YOGA AKTUELL: Für alle, die das BDYoga-Standardwerk „Der Weg des Yoga" bisher noch nicht kennen: Was ist ganz generell der Anspruch dahinter?
Eckard Wolz-Gottwald: Es gibt ja heute so viele gute Yogabücher. Die meisten sind jedoch aus einer ganz bestimmten Yogatradition heraus geschrieben oder vertreten nur einen ganz bestimmten Yogastil. Der Anspruch des BDYoga an uns war, Yoga als einen Weg zu zeigen, der alle Traditionen, Stile und Ausrichtungen verbindet.
Das Buch blickt auf e