Viele verschiedene Atemschulen haben unterschiedliche Formen der Atemarbeit entwickelt. Ein Überblick über das Spektrum der Atemlehren und -therapien.
Der Atem ist alles“, sagt die Atemtherapeutin Jadranka Kardum, die von der Atemlehre Cornelis Veenings inspiriert ist. „Es liegt an uns, den Atem in uns hineinzulassen.“ Auf welche Weise und mit welcher Technik man das tun kann, lehren unterschiedlichste Atemschulen und Atemtherapien. Manche Atemschulen richten den Fokus auf den inneren Atem, andere arbeiten mit bestimmten Atemtechniken, um Blockaden zu lösen oder das Bewusstsein für andere Zustände zu öffnen. Je nachdem, was für ein Typ Mensch man ist und welche Bedürfnisse gerade im Vordergrund stehen, ist die eine oder andere Methode die passendere.
Zu einer der bekanntesten Atemschulen zählt der „Erfahrbare Atem“ nach Ilse Middendorf. Das „Holotrope Atmen“ nach Stanislav Grof ist eine Methode der ganzheitlichen Selbsterfahrung, das verschiedene Techniken östlicher Traditionen mit dem Wissen der modernen Bewusstseinsforschung kombiniert. „Es geht vor allem darum, die innere Freiheit wiederzuentdecken“, sagt Peter Kiefer, Atemtherapeut und Trainer im Grof-Training. „Rebirthing“ ist eine holistische Heilmethode, die eine bestimmte Atemtechnik anwendet, um z.B. Traumata der Geburt aufzulösen. Ganz ohne vorgegebene Atemtechnik und ohne zu wissen, was die richtige Heilmethode für den Klienten ist, arbeitet die „Grinberg-Methode“. „Wir bringen d