Über die Meditation „Innere Stille“ und was so befreiend daran ist, sich ab und zu hinzusetzen und die Augen zu schließen.
Als Kind saß ich oft beim Bücherregal meines Vaters – aus irgendeinem Grund immer gerade dort – und „meditierte“. Ich nannte es damals nicht Meditation, denn diesen Begriff kannte ich noch gar nicht. Doch ich versuchte, diesen bestimmten Zustand immer wieder zu erreichen. Das gelang mir auch, bis ich mit den Jahren diese Erfahrung dann wieder vergaß.
Heute kann ich mich daran als an etwas Großes erinnern, etwas sehr Großes. „Eine Reise zu den großen Dingen“ hieß auch eine Ausstellung über die Kunst der Aborigines, die ich vor vielen Jahren besuchte. Genauso hatte ich es damals als Kind erlebt. Diesen Zustand erfuhr ich später wieder, als ich meditieren lernte. Das ist inzwischen gut drei Jahrzehnte her.
Besonders von der Meditation „Innere Stille“ wurde ich enorm inspiriert. Das Leben zeigte sich mir wie ein Fluss von Erlebnissen, die an mir vorbeizogen, und ich lächelte ihnen zu. Während der Nacht gewannen die Träume an Stärke.
War es bisher im Schlaf so gewesen, als hätte jemand einfach einen Schalter umgelegt, so dass alles nur noch schwarz war, so sah ich nun, dass das Bewusstsein auch während des S