In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Die Abkehr von der weitverbreiteten unnatürlich vertieften Atmung ist ein Schlüssel zur Auflösung vieler chronischer Leiden – über einen erstaunlichen und überaus wirksamen Therapieansatz. The complete victory will come when the whole civilised world realises: the deep breathing principle of greed is the worst of the human vices. That is the source of almost all troubles, the main cause of diseases and death for overwhelming majority of human beings. (Prof. K. P. Buteyko) Dies besagt: Ein großer Sieg unserer Zivilisation wird erreicht sein, wenn wir erkennen, dass die Tiefenatmung dem Prinzip der Gier unterliegt und unser schlimmstes Laster ist. Sie ist der Grund vieler Leiden und der meisten natürlichen Todesfälle. Chronische Erkrankungen oder Leiden machen zwar weniger als 10 % aller bekannten Krankheiten aus, verursachen jedoch über 80 % aller natürlichen Todesfälle. Diese Leiden, so unterschiedlich sie auch sind, haben zwei gemeinsame Eigenschaften: Ein betroffener Organismus hat abnormal niedrige CO2-Werte, und ein Organismus mit normalen CO2-Werten kann von diesen Leiden nicht befallen werden. Atem – Norm & Missstand Die physiologische Norm für den Atem beträgt um die 4 Liter pro Minute. Nein, es sind nicht 6 oder gar 8 Liter, wie mittlerweile in modernen Gesundheitsratgebern behauptet wird. Dies sind unlautere Aussagen, um herrschende Atemmissstände zu kaschieren und Medikamente zu pushen, die künstlich und mangelhaft das erreichen sollen, was natürlicherweise vom gesunden bzw. normalen Atem optimal gewährleistet werden könnte. Denn die über die Norm hinaus vertiefte Atmung verbläst notwendiges CO2 und ruft damit einen zellulären Sauerstoffmangel hervor (siehe Bohr-Effekt). Für eine gesunde Sauerstoffversorgung muss ausreichend CO2 zur Verfügung stehen, das allerdings durch vermehrte, d.h. abnormale Atmung verloren geht. Mittels Versäuerungen, Verengungen, Bedrückungen und Verhärtungen wird der Organismus versuchen, weiteren CO2-Verlust zu vermeiden. Das führt zu systemischen Konsequenzen, die unbemerkt bleiben, solange unser Organismus sie „problemlos“ kompensieren kann. Irgendwann können wir sie aber auch […]

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Ansgar Schoeberl
Lange Zeit in Indien lebend, durchlief Ansgar einen ausgiebigen Sadhana-Zyklus mit Schwerpunkt auf Pranayama. Daraufhin folgten ausgiebige und langjährige Experimente mit dem Atem in diversen Traditionen, vor allem in der Buteyko-Methode. Heute lebt er in einfacher, natürlicher Umgebung auf La Palma, leitet dort die Holy-Yoga-Days, gibt online Atem-Workshops und gelegentlich Seminare im deutschsprachigen Raum. Die Durchlässigkeit des Körpers und die Normalisierung des Atems sind sein Thema.