Wie wir sie überwinden, um harmonisches Handeln zu kultivieren. Diesmal: Matsarya – Neid.
Das in der Shrimad-Shiva-Gita erläuterte Konzept der Arishadvarga (ari = Feinde; sash / hier: shad = sechs, varga = Gruppe) beschreibt unsere sechs „inneren Feinde“ als die sechs primären negativen Qualitäten, die unser spirituelles und persönliches Wachstum behindern und die Einsicht in unsere wahre Natur verschleiern können. Sie sind unsere eigenen Tendenzen, die wir im Laufe unseres Lebens entwickeln und die wir, wenn wir uns nicht mit ihnen vertraut machen und nicht ganz bewusst mit ihnen arbeiten, in unserem Geist kultivieren.
In unserem Geist erblühen stetig persönliche Wünsche (Kama). Wenn wir ihnen unreflektiert folgen und sie zu erfüllen suchen, werden wir – wenn es uns mal nicht gelingt, einen unserer scheinbar wichtigen Wünsche zu erfüllen – ungehalten oder gar wütend (Krodha). So beginnen wir, immer mehr und immer nachdrücklicher zu begehren, werden gierig (Lobha). Im Kraftfeld von Ärger und Gier verlieren wir den klaren Blick auf die Dinge (Moha), wir erkennen unsere eigenen Grenzen nicht an und werden hochmütig („Ich habe das verdient!“ – „Das steht mir zu!“) (Mada). Damit ist der Nährboden bereitet für den sechsten inneren Feind: den Neid (Matsarya).
Auch ihm wollen wir uns nähern, ihn erkunden und durchschauen, um uns schließlich aus seiner uns bindenden Kraft zu lösen – denn es ist sinnlos, „gutes V