Die vier Füße des Bewusstseins: die Elemente des berühmten AUM und ihre tiefere Bedeutung. AUM – das Vierte
„So ist das AUM fürwahr das Selbst.
Wer solches weiß, geht durch das Selbst ein in das Selbst.“
(Mandukya-Upanishad)
AUM – das Vierte
„Weder inneres Wissen noch äußeres Wissen,
weder beides zusammen noch ‚nichts als Wissen’,
weder Wissen noch Nichtwissen –
nicht zu sehen, mit nichts zu vergleichen,
nicht zu fassen, nicht zu beschreiben,
nicht zu denken, nicht zu benennen:
ihn nennen sie den Vierten,
den, der nichts als das Selbst kennt,
in dem es keine Vielfalt gibt,
Stille, Freude, Nicht-Zweiheit.
Das ist das Selbst.
Das muss erkannt werden.“
(Mandukya-Upanishad)
„Willst du den Vierten erkennen, musst du dich von allem trennen, was du bisher erkannt hast“, heißt es in der Mandukya-Upanishad. Die ersten drei Füße des Bewusstseins – Wachsein, Traum und Tiefschlaf – sind wie ein Boot, das uns nicht mehr dienen kann, sobald wir das Meer überquert und am Ufer angekommen sind. Und doch wären wir ohne das Boot nie ans Ufer gekommen.