Wie wirkungsvoll eine spirituelle Ausrichtung im Yoga ist – sieben Inspirationen.
„Sei dir immer bewusst, dass der Körper nur ein temporäres Phänomen ist, ein Leihobjekt der Natur. Der Grund für die Yogapraxis besteht jedoch darin, jenes zu umfassen, was permanent ist – das höhere Selbst oder Atman. Mach daher deine Praxis zu einem Ausdruck des Göttlichen in dir und beobachte das, was du machst, in einer distanzierten Weise und mit einem inneren Lächeln.“1
Aadil Palkhivala
Yoga jenseits von Asanas
Bei uns, im materiell und körperlich orientierten Westen, wird Yoga oft als Synonym für Gymnastik, Aerobic oder Bodyworkout verstanden und praktiziert. Daher ist die Frage durchaus berechtigt, warum Meditation in so einen köperbezogenen Unterricht überhaupt integriert werden soll. Versteht man Yoga allerdings als ganzheitliche spirituelle Praxis und als spirituelle Tradition, dann sind der physische Aspekt und die Ausführung von Asanas nur einer von mehreren Yoga-Bereichen.
Die fünf Koshas
Der ganzheitliche Aspekt des Yoga ist anhand des alten indischen Konzepts der Koshas gut erklärbar, worunter die „Hüllen“ eines Menschen verstanden werden. Außer dem grobstofflichen Körper (Annamayakosha) werden durch Yoga auch feinere Bereiche berührt und transformiert. Durch die Praxis von Pranayama, Energie- und Atemübungen wird der Energiekörper (Pranamayakosha) addressiert. Durch Meditation wird der Geist (Manomayakosha) achtsam wahrgenommen und positiv verändert.
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