Die „Zitrone des Nordens“: Fruchtfleisch und Kerne der Sanddornfrucht enthalten viel Vitamin C und weitere gesundheitsförderliche Stoffe.
Klein, aber oho – so ist die Beere des Sanddorns, auch „Zitrone des Nordens“ genannt. Etwa neunmal so viel Vitamin C wie die Zitrone enthält sie, und auch sonst hat sie eine Menge gesundheitlich relevanter Inhaltsstoffe zu bieten. Wie Cranberry, Granatapfel, Goji- und Acaibeere gilt sie als Superfrucht. Von Anfang August bis Anfang Dezember ist sie reif, sie steht aber das ganze Jahr über in den verschiedensten und köstlichsten Zubereitungen zur Verfügung, zum Beispiel als Saft, Sirup, Mus, Aufstrich, Marmelade, als (Hals-)Bonbon, Eiscreme, sogar als Likör. Getrocknete Beeren sind häufig Bestandteil von Früchtetee. Fruchtfleisch und Kerne werden zu einem Öl verarbeitet, das, äußerlich angewendet, die Wundheilung unterstützt und die Haut intensiv pflegt.
An Orten, die nahe der Nord- und Ostsee liegen, sieht man in Geschäften und auf Märkten Produkte mit Sanddorn in großer Vielfalt und Menge, denn die Pflanze ist hier überall anzutreffen. Sie wächst aber auch an Flussufern, und im Gebirge sogar bis in große Höhen. Gern wird sie zur Befestigung von Böschungen und losem Boden angepflanzt. Die Wurzeln reichen extrem tief, sie breiten sich bis zu 12 Meter weit aus, weswegen sie eine s