Diagramme und geometrische Formen eignen sich wunderbar als Meditationshilfen – Erläuterungen und Praxis-Anleitungen zur Dreiecks-Meditation.
Wenn wir eine Meditationspraxis begründen möchten, liegt meiner Ansicht nach die größte Schwierigkeit am Beginn darin, dass wir uns in ein riesiges Gebiet hineinbegeben, das wir noch nicht kennen und zu dem uns auch niemand eine Landkarte in die Hand drücken kann. Schließlich betreten wir unser eigenes inneres Land, das es zu entdecken gilt und über das wir schlussendlich selber einmal die Landkarte erstellen sollen, so wie es im Yoga-Sutra unter dem Thema Svadhyaya (Selbststudium) zusammengefasst wird. In der Weite des eigenen inneren Reiches können wir uns schnell verlieren, so dass wir dann eher Tagträumen nachgehen oder sogar dösen als zu meditieren. Da diese Probleme sicher schon so lange bekannt sind, wie Menschen meditieren, wurden schon vor Jahrtausenden im Yoga die so genannten Stützen der Meditation ersonnen. Sie geben unserem Geist, wenn er sich aus dem alltäglichen Gedankenwirrwarr zurück zieht, eine Struktur vor, die ihm hilft, zuerst einmal den Weg aus dem chaotischen Treiben der Vrttis (Fluktuationen) hin zu einer Beruhigung und Stabilisierung des Geistes zu vollziehen. Unter den vielen „Stützen“ möchte ich im Folgenden die Yantras vorstellen.
Was ist ein Yantra?
Yantras (Stützen) sind Diagramme und geometrische D