Oder: Die Vogelscheuche bittet den Zauberer um ein Gehirn; Teil 2 von: Meditation, was sie ist, was sie nicht ist und wie sie dazu geworden ist.
Ein Seher kam zu einem Flussufer, wo ein Yogi seit Jahrzehnten in Versenkung saß und seine okkulten Kräfte schulte.« Zu welcher Erkenntnis bist du gelangt? », fragte der Seher. Der Yogi antwortete: «Ich habe große Macht entwickelt. Nach vielen Jahren der Askese und der Wiederholung meines Mantras kann ich nun auf dem Wasser wandeln.» Der Yogi demonstrierte diese erstaunliche Fähigkeit, indem er auf der Wasseroberfläche einen Fuß vor den anderen setzte und den Fluss überquerte. «Oje, deine Jahre der Anstrengung sind gerade mal eine Rupie wert», sagte der Seher. «Was soll das?», rief der Yogi aus. Da entgegnete der Seher: «Siehst du den Fährmann dort drüben? Er bringt mich für eine Rupie über den Fluss.»
Die spirituellen Mythen berichten, dass Konzentrationstechniken uns große seherische Fähigkeiten bescheren können sowie die Macht zu fliegen, zu levitieren oder uns zu dematerialisieren. Gewiss ist das sehr aufregend, und wir sollten wohl alle lebhaft an der Verwirklichung dieser Aussichten interessiert sein.
Doch diese Potenziale sind weitgehend das Produkt einer romantischen spirituellen Literatur, von skrupellosen magischen Tricks, sie bezeugen die Psychologie von M