Was wäre der Mensch ohne Brot? Brot ist ein Grundnahrungsmittel, das aus der Menschheitsgeschichte kaum wegzudenken ist. Und wer kann dem Duft von frisch gebackenem Brot schon widerstehen? Wenn es das Brot nicht gäbe, dann müsste man es glatt erfinden. Hat man aber zum Glück bereits getan – und zwar schon vor mehreren Tausend Erdenjahren. Genau genommen handelte es sich nicht um eine Erfindung im eigentlichen Sinn, sondern eher um eine Entwicklung, bei der auch kleine, aber feine Entdeckungen eine Rolle gespielt haben: Zunächst wurde das durch den Ackerbau, der schon vor ungefähr 10.000 Jahren seinen Anfang nahm, gewonnene Korn roh verzehrt, später röstete man es und im weiteren Verlauf der Geschichte wurden die Getreidekörner dann zerquetscht und mit Wasser zu Brei eingedickt. Der nächste Schritt war die Zubereitung von Fladen: man legte den Brei in dünnen Schichten zum Trocknen aus und schließlich wurden verschiedene Arten von Tonöfen zum Backen gebaut. Irgendwann stellte man – vermutlich auf verschiedenen Teilen der Welt voneinander unabhängig – fest, dass ein besonders luftiges und wohlschmeckendes Fladenbrot entsteht, wenn der Kornbrei eine Weile gestanden hat. Durch Mikroben aus der Umgebung setzt dann nämlich eine Gärung ein, die dafür sorgt, dass der Teig aufgeht und locker wird und dass leckere Geschmacksaromen entstehen. Bald erkannte man auch, dass ein gutes Ergebnis sichergestellt werden kann, wenn man von einem gelungenen Teig etwas zurückbehält und den neuen Teig damit versetzt – so war man nicht mehr davon abhängig, dass die schwankende Zusammensetzung der Hefen in der Luft gerade günstig ausfiel. Dieses Sauerteig-Prinzip ist erstmalig in der Bibel im 2. Kapitel Moses belegt. Von da an hat das Brot eine lange Karriere hingelegt, die bis heute angehalten hat. Circa 80 kg pro Kopf werden beispielsweise in Deutschland pro Jahr verzehrt. Brot ist der Inbegriff für Nahrung überhaupt. „Unser täglich Brot […]

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