Dill-icious!

Tsatsiki mit Dill
Der Klassiker aus Griechenland hat sich bei uns fest etabliert. Man kann ihn als Vorspeise mit Brot servieren, die angegebene Menge reicht dann für zwei bis vier Personen. Tsatsiki gibt aber auch eine köstliche kalte Sauce ab.

  • ½ Salatgurke, geschält, von den Kernen befreit und grob gerieben
  • 2 Becher Joghurt
  • 2–3 Knoblauchzehen, geschält und in winzige Würfelchen geschnitten (kann auch entfallen)
  • Dillkraut, gewaschen, trockengetupft und sehr fein geschnitten, davon 2–3 Esslöffel voll
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • vollwertiges Salz

Die Gurke mit dem Joghurt vermischen, Knoblauch und Kräuter dazugeben, mit Pfeffer und Salz abschmecken. Vor dem Servieren mindestens 10 Minuten lang zugedeckt ziehen lassen, dann nochmals gut durchrühren. Mit gehacktem Dillkraut dekorieren.

Eiswürfel mit Dill und anderen Kräutern  
Diese Eiswürfel kühlen pikante Getränke wie Tomatensaft, Bloody Mary, Gemüsesaft … Sie verleihen ihnen zusätzliches Aroma und sehen bezaubernd aus.

Füllen Sie einen der rechteckigen Eiswürfel-Behälter aus Ihrem Kühlschrank etwa zur Hälfte mit Leitungswasser oder stillem Mineralwasser. Legen Sie in jede Unterteilung ein Dill-Blättchen oder ein Stückchen von der Blütendolde, jeweils gewaschen. Sie dürfen auch andere Kräuter verwenden, zum Beispiel Salbei, Melisse, Rosmarin, jeweils Blätter und/oder Blüten. Ordnen Sie die Kräuter mit Hilfe eines Ess-Stäbchens mittig an. Stellen Sie den Behälter kalt, bis das Wasser gefroren ist, und füllen Sie dann auf, so dass die Würfel wirklich zu Würfeln werden können. Durch die zwei Schritte des Einfrierens werden die Kräuter daran gehindert, an die Oberfläche zu schwimmen.

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Am besten zwischen Produktion und Verbrauch nur wenig Zeit vergehen lassen, weil sich, wie gesagt, durch die Kälte schnell das Aroma der Kräuter verliert. Zudem verlieren Blüten ihre Farbe. Wenn Sie größere Mengen dieser Eiswürfel brauchen, können Sie sie vorproduzieren und in Plastikbeuteln im Kühlschrank aufbewahren. Schüsseln aus Glas, mit solchen Eiswürfeln gefüllt, geben bei Festen eine wunderschöne Tischdekoration ab.

Kräuterbutter
Hier ist das Grundrezept für eine Kräuterbutter, das immer wieder variiert werden kann, je nachdem, was Sie gerade zur Verfügung haben. Mit einer solchen Butter werden ein paar frische Pellkartoffeln oder ein Stück geröstetes Brot zu einer köstlichen, einfachen kleinen Mahlzeit, die noch dazu viele zusätzliche Vitamine liefert.

250 Gramm Butter auf Raumtemperatur „anwärmen“. Einige Stängel frischen Dill und nach Geschmack weitere Küchenkräuter waschen und mit Küchenkrepp oder einem sauberen Geschirrhandtuch trockentupfen: Petersilie, Schnittlauch, Melisse, Salbei, Thymian, Rosmarin, Borretsch … Es passt eine Menge davon in ein halbes Pfund Butter!

Die Kräuter sehr fein hacken. Mit einer Gabel in die Butter einarbeiten. Ganz nach Verfügbarkeit und Vorlieben folgende Zutaten mitverwenden: Grobkörniges, vollwertiges Salz, frisch gemahlenen Pfeffer, einige Tropfen frischen Zitronensaft, etwas Soja-Sauce,  Knoblauch oder Kapern, in ganz kleine Würfel geschnitten …

Wenn sich die Zutaten gleichmäßig mit der Butter verbunden haben, die Masse auf ein Stück Pergamentpapier oder Aluminiumfolie geben. Mithilfe des Papiers/der Folie eine Art  Wurst oder großes Knallbonbon formen. Kühlstellen. Später die Umhüllung entfernen und in Scheiben geschnitten servieren.

Eine solche Kräuterbutter ist blitzschnell gemacht und bietet auch Leuten, die nicht gern in der Küche stehen, ein Erfolgserlebnis.

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