Wenn Männer reifer werden – von den selten thematisierten hormonellen Umstellungen beim Mann uch Männer haben Wechseljahre, d.h. eine Phase in ihrem Leben, in der die Produktion der Hormone, insbesondere des Sexualhormons Testosteron abnimmt. Und dass diese Phase auch an Männern nicht spurlos vorüberzieht, hat die Wissenschaft jetzt erforscht. Denn Hormone machen den Mann erst zum Mann: Hormone lassen Jungs wachsen und machen Männer stark. Hormone sorgen auch dafür, dass man gute Laune hat, gut schläft und Lust auf Sex hat. Was aber genau sind Hormone? „Hormon“ stammt vom griechischen Wort „Hormau“ und bedeutet übersetzt „antreiben“. Hormone sind körpereigene Informationsübermittler, die in Drüsenzellen bestimmter Organsysteme gebildet und anschließend ins Blut abgegeben werden, um spezifische Zellen mit bestimmten Nachrichten zu versorgen, die wiederum einen bestimmten Vorgang auslösen sollen. Hormone wachen darüber hinaus gemeinsam mit dem Nerven- und Immunsystem sehr genau darüber, dass sämtliche Körperfunktionen sowie das Wachstum, die Entwicklung und das Altern reguliert werden. Dabei sind sie allerdings immer auf den Hypothalamus angewiesen, eine mitten im Gehirn befindliche kirschkerngroße Drüse, dem Steuerungszentrum der Hormone. Ursprünglich haben Wissenschaftlicher angenommen, dass der Hormonspiegel beim Menschen nur deshalb abnimmt, weil er altert. Es verhält sich jedoch wahrscheinlich umgekehrt: Der Mensch altert, weil der Hormonspiegel abnimmt und die Drüsen immer weniger Hormone produzieren. Abnehmende Hormonproduktion auch beim Mann Lange Zeit hat die Medizin ihr Augenmerk primär auf die abnehmende Hormonproduktion der Frauen gerichtet. Dabei hat sie allerdings vollkommen außer Acht gelassen, dass Männer einen ähnlichen Prozess durchlaufen, der zwar nicht so augenscheinlich ist und mit solch extremen Körperreaktionen einhergeht, aber trotzdem nicht spurlos am Mann vorbeizieht. Die Wechseljahre beim Mann, auch als Klimakterium virile, Andropause oder Andropenie bezeichnet, verlaufen zeitlich etwas anders als die Wechseljahre der Frau. In manchen Studien zeigte sich bei etwa 15%-20% der Männer über 50 Jahren ein verringerter Testosteronspiegel. Eine andere […]

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Doris Iding
Doris Iding ist Ethnologin, Yoga-, Meditations- und Achtsamkeitslehrerin sowie Autorin mit Schwerpunkt Integration östlicher Heilverfahren in den Westen und bewusstseinsverändernde Techniken. Ihr besonderes Interesse gilt der Vermittlung eines neuen Bewusstseins, bei dem der Mensch nicht mehr dogmatisch an alten Traditionen und Lehren festhält, sondern sich dafür öffnet, dass alles miteinander verbunden ist. In ihren Artikeln und Seminaren vermittelt sie auf leichte und spielerische Weise, wie wir entspannt, achtsam und wohlwollend zu uns selbst finden können. Vierzehn ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt.