Wartest du immer noch auf das GROSSE Glück? Ist dein Glas halb leer statt halb voll? Hast du das Gefühl, dass es allen anderen besser geht als dir? Vielleicht ist es dann an der Zeit, dass du die Perspektive wechselst und siehst, was das Leben dir alles schenkt! Anstatt auf das große Glück zu warten, ist es sinnvoller, wenn du deine Augen öffnest für die zahlreichen Glücksmomente, die jeder Tag für dich bereithält.

 

4 Übungen

Übung Nr. 1: Sammle Momente des Glücks

Der Geist neigt sich dorthin,
worüber der Übende häufig nachdenkt.

Buddha

Jedes Mal, wenn du von einem Gefühl des Glücks berührt wirst, z.B. durch die Berührung eines geliebten Menschen, einen Sonnenstrahl, eine schöne Yogastunde, ein köstliches Getränk, eine nette Begegnung, lass den Augenblick durch deinen ganzen Körper fließen. Atme ihn tief ein, bis dein ganzes Selbst darin getränkt ist. Erinnere dich sich vor dem Schlafengehen wieder daran. Das vertieft die Erfahrung.

 

Übung Nr. 2: Das eigene Glück kultivieren

Es gibt keinen Weg zum Glück,
glücklich zu sein ist der Weg.

Buddha

Nimm dir über den Tag verteilt immer wieder fünf Minuten Zeit – z.B. unter der Dusche, im Stau, in der Sauna, nach der Yogastunde – und sag dir immer wieder mit einem Lächeln auf den Lippen: „Ich bin glücklich!“ Du hast es verdient, unabhängig davon, was du leistest. Wiederhole den Satz immer wieder. Das ist der erste Schritt: tiefes Glück zu kultivieren – unabhängig davon, was im Außen passiert.

 

Übung Nr. 3: Suche nach kleinen Glücksmomenten

Das Glück außerhalb von uns selbst zu suchen
gleicht dem Warten auf Sonnenschein
in einer nach Norden gelegenen Höhle.

Tibetisches Sprichwort

Nimm dir vor dem Schlafengehen fünf Minuten Zeit und benenne mindestens zehn Dinge, die dich heute glücklich gemacht haben: gute Musik im Radio, Elektrizität, Sonnenaufgänge, ein funktionierendes Auto, ein offenes Ohr oder ein Mensch, der dich liebt. Verweile bei dem guten Gefühl, das dadurch in dir ausgelöst wird.

 

Übung Nr. 4:  Mach anderen Menschen eine Freude

Das eigene Glück ist mit dem der anderen
untrennbar verbunden.

Dalai Lama

Mach heute einem anderen Menschen eine Freude. Vielleicht sogar anonym. Spendiere einem Menschen in der Schlange vor der Kinokasse die Eintrittskarte, ohne dass du dich zeigst. Mach Komplimente oder erfreue andere Menschen durch ein Lächeln oder eine kleine Aufmerksamkeit. Wenn dir das zu viel ist, dann schließe für fünf Minuten deine Augen, stell dir einen anderen Menschen vor und lass ein Gefühl von Freude von dir zu ihm oder ihr strömen. Es wird ankommen! Diese Aktion dauert nicht lange – ist aber sehr lang andauernd von ihrer Wirkung, weil du so einen anderen glücklich machst.

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Doris Iding
Doris Iding ist Ethnologin, Yoga-, Meditations- und Achtsamkeitslehrerin sowie Autorin mit Schwerpunkt Integration östlicher Heilverfahren in den Westen und bewusstseinsverändernde Techniken. Ihr besonderes Interesse gilt der Vermittlung eines neuen Bewusstseins, bei dem der Mensch nicht mehr dogmatisch an alten Traditionen und Lehren festhält, sondern sich dafür öffnet, dass alles miteinander verbunden ist. In ihren Artikeln und Seminaren vermittelt sie auf leichte und spielerische Weise, wie wir entspannt, achtsam und wohlwollend zu uns selbst finden können. Vierzehn ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt.

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