Mit seiner Ergründung der Veden leistet Nishtha Müller weiterhin Pionierarbeit. Viele der von ihm für die Veden-Serie in YOGA AKTUELL übersetzten Verse wurden noch nie zuvor in ihrem psychologisch-spirituellen Sinn ins Deutsche übersetzt und werden erstmalig einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. In Teil 7 geht es diesmal um das inspirierte Wort als zentrales Mittel der Vedischen spirituellen Praktik; Brhaspati, Indra und die missverstandenen symbolischen „Herden des Lichts“; die wichtige Beziehung zwischen Wort und Denkgeist.
Im vorangegangenen Teil haben wir das Wort ausführlich als „Vak“, die göttliche Bewusstseins-Kraft, kennengelernt. Diesmal begegnen wir ihrer maskulinen Entsprechung und beginnen mit einer großen Hymne an Brhaspati, den Herrn des aus der Seele hervorquellenden schöpferischen Wortes. Die folgenden Darlegungen von Sri Aurobindo sollen uns den geistigen Hintergrund der Hymne verdeutlichen: