Der Raum durchdringt alles – welche drei Arten von Raum es gibt, und wie wir im geheimen Raum des Herzens unsere ursprüngliche Natur entdecken.
Seit der Antike richtet der Mensch seinen Blick zum Himmel. Er blickt zu den Sternen hinauf, spürt die Weite des Horizonts, lauscht der Stille zwischen den Zweigen der Bäume – und fühlt, dass da noch etwas Größeres ist. Dieses „Größere“ lässt sich zwar nicht mit den Händen greifen, aber es ist erfahrbar. Es ist formlos, aber alle Formen darin sind wie Fische im Ozean. Es ist unsichtbar, aber wir existieren in ihm. Das ist der Raum.
Doch was wäre, wenn der Raum nicht nur die Kulisse für Ereignisse wäre, sondern der Schlüssel zu unserem Bewusstsein? Was wäre, wenn wir aufhören würden, nur auf die Objekte zu schauen, und stattdessen das sehen würden, in dem alles liegt? Und wenn wir dieses „Allumfassende“ nicht als Idee, sondern als Realität betrachten: Kann dann das erwachen, was schon immer in uns war?
In der Tradition des Laya-Yoga und des Advaita ist das Erkennen der Natur des Raums der Weg zu sich selbst, zum Herzen, zum Göttlichen. Dieser Artikel ist eine Einladung zu einer solchen Sichtweise.
Selbstgeborene Weisheit in der Reflexion des Raumes
Die ursprüngliche, selbstgeborene Weisheit (Prajnana) ist d