Das Reich der Mitternachtssonne: das Mysterium von Agarthi und die okkulte Energieform namens „Vrilkraft“.
Aus den Ländern im Herzen Asiens – Indien, Tibet und der Mongolei – stammt die seltsame Sage von einem verborgenen Königreich namens Agarthi, das sich im Inneren der Erde befinden und von einer unbekannten Rasse übermenschlicher Wesen bewohnt sein soll. Nach einer Sage aus dem Orient, die René Guénon in Der König der Welt (1954) auf seine eigene Weise ausgestaltete, siedelten sich einst führende Persönlichkeiten einer untergegangenen Kultur in einem riesigen Höhlensystem unter dem Rumpfsockel des Himalaya an. Es wird vermutet, dass es Überlebende der versunkenen Kontinente Mu und Atlantis waren, die sich nach der großen Katastrophe, die über sie hereinbrach, ins Innere der Erde zurückzogen. Das Königreich Agarthi soll sich im Mittelpunkt eines ausgedehnten, ja weltumfassenden Netzwerkes unterirdischer Stollen und Kanäle befinden, das alle Teile der Welt miteinander verbindet.
Wenn wir heute den Agarthi-Mythos betrachten, dann muss die Frage offen bleiben, ob es sich hierbei wirklich um einen „realen“ Ort handelt. Man könnte das „Unterirdische Königreich“ ebenso gut als einen „symbolischen“ Ort deuten, weniger im Inneren der Erde als vielmehr auf der Astralebene gelegen, ein Ort der Einweihung vielleicht, aber wie Shambhala kein geographisch lokalisierbares Land auf dieser physischen Erde.
Das M