Über die wichtige Arbeit des gemeinnützigen Vereins „medica mondiale“, der Frauen in Krisengebieten dabei unterstützt, die schweren durch Krieg und Vergewaltigungen entstandenen Traumata zu überwinden, und dabei sowohl für die Betroffenen als auch für die Helfer u.a. Yoga einsetzt.
Ein Krieg ist irgendwann zu Ende. Für die im Krieg vergewaltigten Frauen dauert er länger an. Oftmals ein ganzes Leben lang, vorausgesetzt, eine Betroffene überlebt die körperlichen und seelischen Verletzungen, die ihr zugefügt wurden. Yoga als flankierende, traumasensible Maßnahme für Überlebende kann das Geschehene zwar nicht wegradieren, aber den Umgang mit den Folgen der erlebten Traumata erleichtern. Diese Erfahrung macht die Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale.
Die gesamte Recherche zum Thema Gewalt gegen Frauen im Krieg und auf der Flucht geht mir unter die Haut. Dabei werde ich z.B. mit erschütternden Aussagen wie „Mit Vergewaltigungen spart man Bomben“ oder „Vergewaltigungen werden im Krieg wie Waffen eingesetzt“ konfrontiert. Solche Sätze versetzen mir genauso einen Stich ins Herz wie die zahlreichen herzzerreißenden Bilder und Geschichten von Frauen und Mädchen, die im Kontext von Kriegen und Konflikten von geschlechtsspezifischer, insbesondere sexualisierter Gewalt betroffen sind und oftmals nicht nur einmal von einem einzigen Mann vergewaltigt wurden, sondern von Gruppen und über einen langen Zeitraum.
Frauen für Frauen
Mein Herz öffnet s