In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Barbra Noh hat in den vergangenen Monaten viel Online-Content produziert, mit einem Augenmerk auf hohe Qualität. In YOGA AKTUELL spricht die bekannte Yogalehrerin über die Besonderheiten im Vergleich zum „analogen“ Präsenzunterricht und gibt Tipps und Hinweise sowohl für Schüler als auch für Lehrer. Die Corona-Krise hat uns auf verschiedenen Ebenen sehr eingeschränkt. Gleichzeitig haben sich neue Möglichkeiten ergeben. Eine davon liegt sicherlich im Online-Yogaunterricht. Barbra Noh spricht im YOGA-AKTUELL-Interview über ihre Erfahrungen und gibt Tipps, wie auch du diese neue Form gut nutzen kannst. Interview YOGA AKTUELL: Liebe Barbra, wie ist es dir während der Corona-Krise ergangen? Barbra Noh: Als die Krise begann, befand ich mich gerade in einem Retreat auf Schloss Elmau. Anfangs habe ich gedacht, dass diese Krise nach zwei Wochen vorbei ist – und habe sie offensichtlich sehr unterschätzt. Da ich selbst keine regelmäßigen Klassen habe, war der Lockdown von Studios für mich persönlich kein großes Problem. Allerdings hatte ich eine Einladung nach Korea, um dort Yoga und Ayurveda zu unterrichten. Die Koreaner haben das Konzept sehr schnell auf online umgestellt. Es ist zum Glück sehr gut gelaufen. Darüber hinaus hatte ich großes Glück, weil ich bereits im November letzten Jahres ein Online-Mentoring-Programm für April 2020 geplant hatte. Somit hatte ich viel zu tun. Wie vertraut warst du mit dem Online-Unterricht?Ich unterscheide zwischen Live-Streams und den Prefil­­­med-Stunden wie für YogaEasy und TINTYOGA. Diese Angebote werden von vornherein für online konzipiert und entsprechend produziert. Damit war ich also bereits sehr vertraut. Unabhängig von der Corona-Situation hatte ich Drehtermine mit TINT geplant. Wir haben The Art of Teaching produziert, das acht Stunden Content bietet – das war viel Arbeit und auch sehr spannend. Außerdem habe ich mich während des Lockdowns darauf fokussiert, Video-Inhalte für meine Website zu produzieren – also auch bleibende Inhalte zu produzieren, statt nur Live-Streams zu machen […]

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