Willigis Jäger über sein Urvertauen in das unbegreifliche unsterbliche Bewusstsein, das Eingehen in eine neue Seinsweise und sein Verständnis ewigen Weiterlebens Alle Weisheitslehren und alle Religionen umkreisen in unendlichen Variationen das Thema Tod und die Beziehung zwischen Leben und Tod und Wiedergeburt – in welcher Form auch immer. Ob unter der Überschrift »Seelenwanderung«, »Auferstehung«, »Paradies«, »Unsterblichkeit der Seele« oder »Nirvana« – stets wird der Tod als Variante des Lebens und das Sterben als Akt der Verwandlung verstanden. Während sich spirituelle Traditionen bewusst mit dem Thema Tod beschäftigen und es hier sogar eine Vielzahl von Techniken gibt, in denen sich der Praktizierende bewusst mit dem Tod auseinandersetzt, wird das Thema Tod in unseren Breitengraden jedoch noch sehr ausgeklammert und als etwas vom Leben Getrenntes betrachtet. Gestorben wird hinter geschlossenen Kliniktüren. Um dem Tod die Türen zu öffnen und ihn als Teil des Lebens willkommen zu heißen unter dem Motto „Es gibt keinen Tod. Es gibt nur Leben“, hat die Spirituelle Sommerakademie, die im Sommer diesen Jahres zum zweiten Mal stattfinden wird, sich ganz der Auseinandersetzung mit der These „Tod ist Leben“ verschrieben. Der in diesem Satz enthaltenen Provokation wird von den Veranstaltern die Idee entgegengesetzt, gemeinsam ein Fest der Wandlungen zu feiern. Denn in allen Weisheitslehren werden Wege aufgezeigt, wie wir Menschen mit dieser Realität umgehen können oder sollen. Dem Thema wird man sich während dieser Tage von unterschiedlichen Seiten annähern: auf Wegen des Wortes, mit Mitteln des Körpers, in Sprachen der Kunst. Zu diesem Fest der Wandlung werden zahlreiche spirituelle Lehrer kommen, um im Dreiklang von Spiritualität, Kreativität und Kommunikation zusammen mit den Teilnehmern ihr eigenes schöpferisches Potenzial entfalten zu können. Mehr als 25 erfahrene Referenten, darunter der bekannte Weisheitslehrer Willigis Jäger, der international renommierte Münchner Religionswissenschaftler Michael von Brück, die Meister der meditativen Musik Devakant und Christian Bollmann und […]

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Doris Iding
Doris Iding ist Ethnologin, Yoga-, Meditations- und Achtsamkeitslehrerin sowie Autorin mit Schwerpunkt Integration östlicher Heilverfahren in den Westen und bewusstseinsverändernde Techniken. Ihr besonderes Interesse gilt der Vermittlung eines neuen Bewusstseins, bei dem der Mensch nicht mehr dogmatisch an alten Traditionen und Lehren festhält, sondern sich dafür öffnet, dass alles miteinander verbunden ist. In ihren Artikeln und Seminaren vermittelt sie auf leichte und spielerische Weise, wie wir entspannt, achtsam und wohlwollend zu uns selbst finden können. Vierzehn ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt.