Dokumentarfilmer Clemens Kuby über die Kommunikation mit der eigenen Seele als Selbstheilungschance, Schritte in Richtung eines neuen Bewusstseins in unserer Kultur und die Überlegenheit des Geistes
Wer sich heilt, hat Recht! So lautet die Maxime des Dokumentarfilmers Clemens Kuby. Dass Kuby weiß, wovon er redet, hat er schmerzlich am eigenen Leib erfahren. 1981 stürzte er von dem Dach seines Hauses und wurde mit der Diagnose Querschnittslähmung in eine Klinik eingewiesen. Heute ist Kuby wieder gesund und kann gehen. Aber damit nicht genug: Durch seinen Film „Unterwegs in die nächste Dimension“ sowie durch das gleichnamige Buch, in dem er erstmals über seine eigene Erfahrung sprach, gelang es ihm, bei vielen Menschen das Interesse am Geistigen Heilen zu wecken. Während es in den Anfängen primär Heilungssuchende waren, die auf Kubys Film und Buch hoffnungsvoll reagierten, interessieren sich inzwischen auch viele Ärzte, Psychiater, Psychotherapeuten, Heilpraktiker und Heiler für Kubys Methode seine Selbstheilungskräfte geistig zu aktivieren.
Doris Iding: Wie würden Sie sich und Ihre Arbeit in ein paar Sätzen charakterisieren?
Clemens Kuby: Ich bin von Anfang an Dokumentarfilmer gewesen, weil ich den Film als Erkenntniswerkzeug nutze. Spielfilme habe ich keine gemacht, weil sie mich nicht interessieren. Bei einem Spielfilm wird mit dem Drehbuch alles festgelegt. Die S