Immer mehr Menschen stehen permanent unter Anspannung. Viele reagieren darauf mit Verspannungen im Kieferbereich und nächtlichem Zähneknirschen. Die Yogalehrerin und Autorin Inka Jochum weiß, wie kleine Übungen Abhilfe schaffen können.
Beißschiene – nicht nur die Bezeichnung ist hässlich, sondern auch ihr Erscheinungsbild: Ein krummer, flacher Abdruck der Zahnreihe. Gegossen in farblosen, durchsichtigen Kunststoff, nachts zu tragen, wenn man ohne es zu merken bzw. ohne es kontrollieren zu können mit den Zähnen knirscht.
Häufig aber klappt es mit dem Schlafen nicht, manchmal verursacht die Schiene einen Würgereiz, häufig passt sie nicht so recht. Das sind dann keine willkommenen Nachrichten für den verantwortlichen Zahnarzt. Im Übrigen finanzieren die Krankenkassen Beißschienen ziemlich ungern. Also, das ganze Thema ist unerfreulich.
Aber gibt es denn andere Möglichkeiten der Therapie, wenn jemand nachts mit den Zähnen knirscht und deshalb an Zahn-, Kopf- Nacken- und Schulterschmerzen leidet? An Ohrgeräuschen und Schwindelgefühlen? Wenn vielleicht sogar eine Arthritis in den Kiefergelenken aufgetreten ist? Wenn sich Verspannungen im Kiefer schließlich negativ auf die gesamte Körperhaltung auswirken?