Studie belegt Gesundheitseffekt von Mantrarezitation und Rosenkranzbeten
Wer ein Mantra rezitiert oder den Rosenkranz betet, spürt, wie sich innere Ruhe ausbreitet, wie sich die Atmung reguliert und wie sich der Takt ganz automatisch wohltuend mit dem Körperrhythmus harmonisiert. Eine an der Universität Pavia in Italien durchgeführte Studie belegt, dass sowohl das Rezitieren von Mantras als auch das christliche Pendant des Rosenkranzbetens die Atmung in optimalen Einklang mit dem Herzrhythmus sowie mit anderen Rhythmen des Herz-Kreislauf- und des Nervensystems bringt. Durch beide Praktiken reduzierte sich die Atemfrequenz der Untersuchungsteilnehmer auf 6 Atemzüge pro Minute, was weniger als die Hälfte des üblichen Durchschnitts beträgt.
Bei der Untersuchung wurde der Rosenkranz mit dem Ave Maria gebetet, wobei es auf Latein gesprochen wurde und jeweils eine Person den Part des Priesters, eine andere den der Gemeinde übernahm. Als Mantra hatte man das buddhistische „Om mani padme om“ gewählt. Die 23 Teilnehmer wussten weder über das Ziel der Untersuchung Bescheid noch waren sie das Mantra zuvor in einem speziellen Singsang gelehrt worden, so dass hierdurch keine Verzerrungen zustande kommen konnten. Gemessen wurde für die Studie ebenfalls, wie sich freie Unterhaltung auf die Atmung auswirkt. Auch hierbei ließ sich eine leichte Verringerung der Frequenz feststellen, jedoch pendelte s