Transzendenz und Auflösung der Selbst-Begrenzungen – was wir im „vierten Zustand“ erfahren.
Im letzten Teil unserer Kolumne haben wir über die drei Bewusstseinszustände des Menschen gesprochen, wie die Mandukya-Upanishad sie beschreibt: das Wachen, das Träumen und den traumlosen tiefen Schlaf. Sie werden symbolisiert durch die Klänge A, U und M. Der bei den Yogis so beliebte Klang AUM oder OM steht für die Welt, die wir erleben – für unsere innere ebenso wie die äußere. In alle Bewusstseinszustände Klarheit (oder Luzidität) hineinzutragen – sie zu „meistern“ –, darum geht es auf dem spirituellen Weg.
Jesus sagte: Ich werde euch geben, was kein Auge je gesehen und kein Ohr je gehört hat, was keine Hand je berührt hat und noch nie in eines Menschen Herz gedrungen ist.
Jesus, Thomas-Evangelium