Worüber man sich als Yogalehrer bewusst sein sollte – der „Feinschliff“ kommt in Ausbildungen manchmal zu kurz
Es ist noch nicht allzu lange her, da war der Unterricht zwischen Yogalehrer und Schüler eine sehr intime Beziehung. Der Schüler saß zu Füßen des Gurus, lauschte seinen Worten und folgte seinen Anweisungen. Oftmals dauerte die Ausbildung viele Jahre. Dabei wuchs der Zögling unter dem achtsamen Auge seines Meisters langsam aber stetig in seine Rolle als zukünftiger Yogalehrer. Die Zeiten haben sich geändert und heute kann man sich bereits in einem mehrwöchigen intensiven Crashkurs zum Yogalehrer ausbilden lassen. Vermittelt wird dabei oftmals nur das Allernötigste. Den Feinschliff muss man sich später in verschiedenen Fortbildungen aneignen. Hierzu zählt zum Beispiel, sich der herausragenden Bedeutung der verbalen und nonverbalen Kommunikation im Yogaunterricht bewusst zu werden und entsprechend umzusetzen.
Kommunikation – das A & O des Unterrichts
Wie sehr eine herzliche und gleichzeitig konstruktive Beziehung zwischen Yogalehrer und Schüler im Wesentlichen von der Kommunikation bestimmt wird, ist vielen Yogalehrern nicht wirklich bewusst. Denn die Qualität der Beziehung hängt weitgehend von den verbalen und nonverbalen Signalen ab, die der Yogalehrer dem Schüler ab der ersten Begegnung vermittelt. Der Yogalehrer ist damit für ein positives kommunikatives Lernumfeld verantwortlich, das dem S