Ich will ein Mystiker werden”, mit diesen Worten trat Atreya vor den Meister hin. Jeder Muskel, ja, jede einzelne Faser in seinem Körper schien ihm zur Seite stehen zu wollen, schien diese so einfach und zugleich so machtvoll ausgesprochenen fünf Worte zu unterstützen – und ihnen eine Eindringlichkeit zu verleihen, dass auch der Meister sich ihnen nicht entziehen konnte. „Du willst also ein Mystiker werden?” erwiderte der Meister in einer etwas gönnerhaften Art, doch gerade noch so, dass es nicht herablassend wirkte. „Was ist denn deiner Meinung nach ein Mystiker?” „Ein Mystiker sieht dieses eigene Licht, er hat einen Zugang zu diesem mystischen Moment, zu diesem einen Augenblick, in dem nichts anders ist als sonst, und der zugleich doch völlig einmalig, alles erfüllend und so präsent erstrahlt.” Von diesen Worten sichtlich berührt, änderte sich schlagartig sein Tonfall. „Wie alt bist du ?” –  „Fünfzehn.” Ein langes Schweigen setzte ein. Ein Schweigen, in dem der Meister seinen Schüler durchdrang. Er durchdrang ihn in jener unnachahmlichen Art, in der nur ein Meister seinen Schüler durchdringen kann, denn so viel stand nun fest: […]

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