Der Philosoph und Buchautor Armin Risi verbindet uraltes Wissen und neueste Erkenntnisse als Grundlage für eine spirituell-ganzheitliche Wissenschaft. Im YOGA-AKTUELL-Interview spricht er über die Bedeutung der Yugas, über Prophezeiungen und das Gesetz des Karma sowie über die Offenbarung der Ganzheit Gottes. Kaum ein Autor hat sich so differenziert mit dem vedischen Wissensschatz auseinandergesetzt wie der Schweizer Armin Risi. In diesem Interview erklärt er, was es mit den Vorhersagen der Veden auf sich hat. INTERVIEW YOGA AKTUELL: Dein Buch „Gott und die Götter. Die prophezeite Wiederkehr des vedischen Wissens“ ist kürzlich neu aufgelegt worden. Was genau verstehst du unter vedischem Wissen? Armin Risi: Vedisches Wissen bedeutet allgemein ein ganzheitliches, überkonfessionelles Wissen, das wir in allen Kulturen und Traditionen finden. „Vedisch“ bedeutet als kultureller Begriff „altindisch“. In Indien ist dieses Wissen in einer wachsenden Fülle lebendig geblieben, aber das macht das vedische Wissen nicht zu einem indischen Wissen, ebenso wenig wie die Sonne östlich ist, nur weil sie im Osten aufgeht. „Vedisch“ ist abgeleitet vom Sanskritwort veda, das als „(heiliges) Wissen, Mysterienwissen, spirituelle Erkenntnis“ übersetzt werden kann, wörtlich als „das Geschaute, das Offenbarte“. Veda ist abgeleitet vom Verb vid, „sehen, wahrnehmen, wissen“, das wir über die indoeuropäische Verbindung auch in vielen anderen Sprachen finden, z.B. im Griechischen als ideīn, im Latein als videre, im Russischen als wedatj.  Übrigens: Zum griechischen Verb ideīn gehört das Substantiv idéa, das Schlüsselwort in Platons Philosophie. Die Ideenlehre des Platon ist etymologisch und auch inhaltlich eine „Veden-Lehre“. Sie besagt, dass die materielle Erscheinungswelt auf einer „Urbild-Welt“ beruht, dass also alles Materielle ein relativer, vergänglicher Ausdruck dieser ewigen, spirituellen Welt ist. Diese Erkenntnis meine ich mit „ganzheitlich“, womit auch deutlich wird, dass vedisches Wissen über materialistische und monistische Weltbilder hinausgeht. Könntest du die Kernaussage des Buches in drei Sätzen zusammenfassen? Die Menschen der früheren Zeitalter waren nicht primitiv, sondern schöpften […]

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