Die Kraft aus der Körpermitte bringt nicht nur für die Yogapraxis Stabilität und Energie. Ein universelles Prinzip, kurz und prägnant vorgestellt „Core” bedeutet Kern und bezeichnet den Körperraum zwischen Beckenboden und Zwerchfell. Die Integration der Körpermitte sorgt einerseits für eine gesunde Beckenaufrichtung und die Stabilisierung des unteren Rückens, andererseits richtet sie den Oberkörper über dem Becken aus. Die Tiefenmuskulatur ist für die Stabilisierung und Entlastung der Lendenwirbelsäule zuständig. Oft sind die tief liegenden Stabilisatoren nicht ausreichend gestärkt oder werden kaum eingesetzt. Als Ausgleich übernehmen die größeren, weiter an der Oberfläche liegenden Mobilisatoren die Haltearbeit. Man spricht hier von einer Muskeldysbalance. Fehlhaltungen, Verspannungen, Verkürzungen, Überdehnungen und Bandscheibenprobleme können unangenehme Folgen sein. Um die Ursache hiervon zu beheben, muss an einem „Rollentausch“ von Stabilisatoren und Mobilisatoren gearbeitet werden. So kann die ursprüngliche Muskelbalance wieder hergestellt werden. Stabilisierung des Körpers durch Aktivierung des queren Bauchmuskels (TA) Der wichtigste Muskel zur Stabilisierung und Entlastung der Lendenwirbelsäule ist der quere Bauchmuskel, lat. Musculus transversus abdominus (TA). „Berühmt” geworden ist er vor allem durch die Pilates-Methode – hier ist er ein zentraler Muskel im sogenannten Powerhouse. […]

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