„Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir!“ – eine Erinnerung an die uns innewohnende Buddha-Natur.
Wir vergessen unsere wahre Natur
Diese Weisheitsgeschichte höre ich seit vielen Jahren immer wieder, wenn ich ein buddhistisches Retreat besuche. Sie dient dazu, uns an unsere wahre Herkunft zu erinnern: an unser Edelsein, unsere Buddha-Natur, unsere wahre göttliche Essenz. Ähnlich wie der Königssohn, so hat auch jeder von uns schon schwere Zeiten durchlebt, und so wie er seine wahre Herkunft vergessen. Wir irren umher und wissen nicht mehr, was unser wahres Zuhause ist. Und selbst wenn wir diese göttliche Essenz erfahren, haben wir das Gefühl, sie eigentlich nicht verdient zu haben.
Nach Hause kommen
Das wichtigste Ziel der buddhistischen Psychologie besteht darin, uns wieder zu unserem wahren Zuhause zurückzuführen. Auch die yogische Philosophie ruft uns dazu auf, einen Blick hinter all unsere Rollen und Identifikationen zu werfen, damit unsere ursprüngliche göttliche Natur wieder zum Vorschein kommen kann. Zahlreiche Sutren und Geschichten erzählen von unserer wahren Heimat. Und auch der Gruß Namaste, der frei übersetzt so viel bedeutet wie „das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir“ möchte uns an unsere wahre Wesensnatur erinnern.
Wieso ist es für viele so schwierig, an das eigene Göttliche zu glauben? Lieber glauben wir d