In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Srivatsa Ramaswami war mehr als dreißig Jahre Schüler von Sri T. Krishnamacharya und unterrichtet selbst seit über 40 Jahren. Im Interview mit YOGA AKTUELL erläutert er die weitreichende Bedeutung einer regelmäßigen Pranayama-Praxis. Srivatsa Ramaswami gilt als einer der großen Yogameister Indiens. Im Westen ist er nicht sehr bekannt, was bedauernswert ist. Denn seine Bücher über Vinyasa Yoga und die drei Stadien des Lebens machen deutlich, dass sein Wissen über Yoga tief und umfangreich ist. Wer immer dem weißhaarigen Inder begegnet, ist dankbar dafür, einen so interessanten Lehrer getroffen zu haben. In einem Interview mit YOGA AKTUELL teilt er sein Wissen über Pranayama mit uns. Interview YOGA AKTUELL: Sie sind einer der bekanntesten Schüler von Sri T. Krishnamacharya. Was war das Erste, was Sie von ihm gelernt haben?Srivatsa Ramaswami: Seine allererste Anweisung bezog sich auf die Atmung, noch bevor er mir erklärte, wie ich die Übung machen sollte. Das trifft sich gut, denn damit sind wir beim Thema: Pranayama! Wie definieren Sie Pranayama? Pranayama bedeutet, die Atmung zu verlängern. Es bedeutet aber auch, die Lebensspanne zu verlängern. Welche Rolle spielt Pranayama in Ihrer Arbeit, wenn Menschen zu Ihnen kommen, die Atembeschwerden haben? Die Atembeschwerden können sich auf die oberen Atemwege, die Bronchien oder die Lunge beziehen. Für den oberen Teil der Lunge arbeite ich mit Nadhi-Shodhana, Kapalabhati, und auch die Neti-Praxis ist hilfreich. Wenn Probleme mit den Bronchien bestehen, arbeite ich besonders viel mit Übungen, bei denen die Schulter- und Nackenmuskulatur gelockert wird. Auch der Handstand ist gut für Menschen, die Probleme mit den Bronchien haben. Wenn die Lungen betroffen sind, dann ist Bhastrika sehr hilfreich oder lange Inhalation. Antara-Kumbhaka, das Anhalten des Atems nach der Einatmung, ist ebenfalls sehr hilfreich. Dies sind allgemeine Regeln. Wenn jemand aber mit spezifischen Problemen zu mir kommt, gehe ich ganz individuell auf seine Bedürfnisse […]

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Doris Iding
Doris leitet Seminare, Fort- und Ausbildungen zum Thema Yoga, Meditation und Achtsamkeit. Nach dem Motto „Alles was ist, darf sein. Es gibt kein Richtig und Falsch, sondern immer nur die eigene subjektive Erfahrung des gegenwärtigen Moments“ ist es ihr sowohl in ihren Kursen als auch in ihren Artikeln und Büchern ein großes Anliegen, den Menschen zu vermitteln, dass es in der Praxis um Selbsterkenntnis geht, nicht aber um Selbstoptimierung. Begegnen wir uns also mit viel Selbstmitgefühl, Wohlwollen und Geduld, wird das Leben leichter und die Achtsamkeits- und Meditationspraxis erfüllender. 18 ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt.