Welch deutliche Sprache moderne wissenschaftliche Erkenntnisse über die gesundheitsschädigende Wirkung tierischen Proteins sprechen und wie man die vegane Ernährung problemlos und genussvoll umsetzt.
Vegane Ernährung hat eine lange Tradition, und man könnte die großen Ernährungspäpste der Vergangenheit, Bircher-Benner, Waerland, Kollath und Bruker, schon zu ihren Gründungsvätern rechnen. In Loma Linda in Kalifornien gibt es seit Generationen Veganer, die – ihrer Tradition der Adventisten folgend – strikt vegan und einfach leben. Ihr Lebensstil ist heute gut mit Studien dokumentiert. Sie sind die gesündesten Menschen dieser Erde und leben am längsten (sie haben die Okinawa diesbezüglich überholt; diese haben ihren einfachen, natürlichen Lebensstil inzwischen aufgegeben). Die moderne, rasch wachsende vegane Bewegung, die wir gerade erleben, beginnt für mich persönlich mit Prof. Colin Campbells China-Study, die die verheerenden Auswirkungen von Tierprotein auf die menschliche Gesundheit erstmals in aller Deutlichkeit beschreibt. Dass Fleisch die Entwicklung von Krebs fördert und Vegetarier länger leben, hatte Prof. Claus Leitzmann aus Gießen schon vor 20 Jahren wissenschaftlich überzeugend dokumentiert, aber es war weitgehend verhallt.
Jedenfalls ist Tierprotein inzwischen als Karzinogen und als Gefäßgift wie auch als Ursache von Allergien, von beiderlei Diabetes-Typen und von Osteoporose entlarvt.
Das Herzstück der China-Studie ist für mich Campbells Bestätigung einer indischen Studie, bei der Krebs b