In dieser Serie beleuchten wir die verschiedenen Haltungsgruppen und die ihnen zugrunde liegenden Bewegungsprinzipien – für ein tieferes Verständnis, das dir in der Praxis großen Nutzen bringt!
Jede Asana-Gruppe hat ein paar Aspekte, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen, sowie ein Potenzial für bestimmte Fehlausrichtungen, die es zu vermeiden gilt. Wenn man diese kennt und die Systematik der Haltungen versteht, dann kann man Asanas sicher ausüben. In den vorangegangenen Ausgaben haben wir bereits Vor- und Rückbeugen kennengelernt. In der nächsten Ausgabe folgen nochmals Hüftöffner (Teil B), danach Armbalancen und abschließend Twists.
Hüftöffner zu klassifizieren ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. In einer weitgefassten Auslegung sind dies alle Haltungen, die mit der Hüfte in Verbindung stehen. Um ihre Vielzahl zu begrenzen, beleuchte ich hier zunächst all die Asanas, die im Besonderen die Beininnenseiten dehnen. Dazu gehören sehr gängige Haltungen wie Krieger II u.Ä.
Hüftöffner sind grundsätzlich sehr nützlich für eine gesunde Haltung des ganzen Körpers, denn Steifheit in der Hüftmuskulatur beeinträchtigt die gesamte Beweglichkeit. Die individuelle Disposition von Körpern wird auch bei Hüftöffnern sichtbar und erfordert eine angemessene Praxis. Während manch ein Yogi im Schneidersitz locker die Beine und Knie am Boden ablegt, sind sie bei einem anderen fast bei den Ohren. Dies h