In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Welchen Einfluss hat das Nervensystem auf unsere Erfahrungen beim Yoga und auf unseren spirituellen Weg? Warum ein harmonisches Zusammenwirken von Sympathikus und Parasympathikus so wichtig ist, und wie man es fördern kann Im Yogasutra von Patanjali heißt es, dass unsere wahre Natur erst dann zum Vorschein kommen kann, wenn unser Geist zur Ruhe gekommen ist. Die Unruhe unseres Geistes wird verursacht durch unsere Identifikationen, also unsere Glaubenssätze. Sie steht aber auch in Verbindung mit unserem Nervensystem: Wenn wir innerlich nervös sind, dann werden unsere Gedanken auch nervös. Das heißt, wenn unser Nervensystem sich chronisch im sympathischen Modus befindet, dann führt das zu Nervosität, Gedankenkreisen, innerer Unruhe, Herzklopfen und vielem mehr. Und dann ist es nicht möglich, zu meditieren, in die Stille zu kommen und Zugang zu unserer wahren Natur zu bekommen. Viele Menschen, die Yoga praktizieren, sind an genau diesem Punkt frustriert. Sympathisches und parasympathisches Nervensystem Das autonome Nervensystem lässt sich in einen sympathischen und einen parasympathischen Modus einteilen. Der sympathische Modus wird aktiviert, wenn „Action“ gefordert ist. Beispielsweise, wenn wir im Stress sind, wenn wir uns anstrengen und stark konzentrieren müssen, wenn wir körperlich aktiv sind, wenn wir in Gefahr sind oder auch, wenn wir Lampenfieber haben. Der parasympathische Modus wird aktiviert, wenn wir uns entspannen, wenn wir uns sicher und wohlfühlen, wenn wir uns ausruhen, wenn wir schlafen gehen oder wenn wir einen angenehmen Kontakt mit einem Freund oder einer Freundin genießen. Der sympathische Modus geht mit einer erhöhten inneren Anspannung im gesamten Körper einher, die Aufmerksamkeit ist fokussiert und konzentriert, der Herzschlag wird schneller, die Atmung wird flacher und schneller, der Verdauungsprozess hält an, Hormone wie Cortison und Adrenalin werden ausgeschüttet, das Blut fließt in die Muskeln (um schnell handeln zu können), es wird viel Energie mobilisiert, die als innere Nervosität und Erregung zu spüren ist. Der […]

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Angelika Doerne
Angelika Doerne ist Dipl.-Pädagogin, Yogalehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Inhaberin der Praxis für ganzheitliche Psychotherapie & Lebensentfaltung in München. In ihrer Arbeit verbindet sie verschiedene psychotherapeutische Ansätze, wie Gestalttherapie, körperorientierte Traumatherapie und Familienaufstellung mit einem Verständnis von spiritueller Entwicklung. Seit über 20 Jahren ist sie selber auf dem spirituellen Weg (Zen, Tibetischer Buddhismus, Vipassana, Yoga, Diamond Approach). Seit 10 Jahren arbeitet sie zu dem Thema Spirituelle Krisen. Darüber hinaus ist sie als Seminarleiterin und Autorin tätig. Website: www.lebensentfaltung.com