Über den Verstand als Geburtshelfer für das in uns schlummernde Wissen, und über das Bewusstsein als endloses Meer, das letztlich ein Spiel im Träumen ist.
Wir verwenden so viele Begriffe und wissen nicht um ihre Bedeutung: Worte und Namen, die schon ein leichter Wind mit sich fortträgt. Wir philosophieren, aber dringen nicht in den Kern vor. Der Kern hat keinen Namen, die Tiefe raubt uns alle Worte. Und wenn sie will, hinterlässt sie uns nackt im Wissen.
Den Verstand verstehen
Ein gründliches Erkunden, wie unser eigener Verstand funktioniert, ist eine der relevanten Basisforschungen für ein Leben, das der Menschlichkeit, dem Frieden und der Weisheit gewidmet sein will. Denn was die größten Missverständnisse hervorruft – unser Denken –, ist in Wahrheit ein großartiges Wunder: Unser Verstand projiziert präzise und unablässig unsere Innenwelt nach außen, damit wir sie wahrnehmen und erkennen können.
Doch wir glauben, alles, was wir sehen und hören, hätte nichts mit uns zu tun, sei tatsächlich eine von uns völlig losgelöste Außenwelt, in die wir rein zufällig hineingeraten seien, die uns manchmal freundlich, manchmal feindlich gesonnen ist, deren Gesetze meist schwer für uns zu durchschauen sind, und deren dunkler Schicksalshaftigkeit wir letztlich gänzlich ausgeliefert bleiben.
Alles, was wir in einem scheinbaren Außen zu sehen glauben, sind wir s