Yogalehrerin, Tänzerin, Lifecoach, Dänin, Weltreisende, Mutter von zwei Söhnen – und mit dem ganzen Herzen im Yoga verankert: Stine Lethan ist unser Cover-Model August / September.

Unser Covermodel Stine zog es Anfang zwanzig von ihrer Heimat Kopenhagen am Meer nach Berlin, um eine Ausbildung in zeitgenössischem Tanz zu absolvieren.

Yoga begegnete ihr anfangs ganz intuitiv, im Alltag. Ohne zu wissen, dass es Yoga war, praktizierte sie abends Asanas, um ihren Körper von den täglichen Anforderungen zu regenerieren. Jahrelang arbeitete sie als professionelle Tänzerin.

Nach tiefen Erkenntnissen auf einer Indien-Reise absolvierte Stine 2005 ihre erste „Yoga 200+“-Yoga-Alliance-Zertifizierung bei Spirit Yoga in Berlin. Tausende von Yoginis und Yogis durfte sie seitdem unterrichten, und dabei hat sie viel über die Kunst des Unterrichtens gelernt. Als gute Lehrerin bleibt sie auch immer eine leidenschaftliche Schülerin und bildet sich konstant im In- und Ausland fort.

YOGA AKTUELL: Wie bist du zum Yoga gekommen?

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Stine Lethan: Seit meiner Kindheit und Jugend fühle ich einen inneren Trieb und eine Sehnsucht, mich auszudrücken. In Tiefe und Verbundenheit fand ich mich selbst durch Tanz, Schauspiel, Bewegung und Kunst – Formen, die dem Körper Ausdruck verleihen. 

Die Erkenntnis, noch auf der Suche zu sein, und die Sehnsucht nach einer noch tiefgreifenderen Auseinandersetzung mit Körper, Geist und Seele zogen mich direkt in die Arme des Yoga: auf einer Reise nach Indien. Mit meinen Kids und meinem Mann lebte ich vier Monate pro Jahr in Indien, sieben Mango-Saisons lang. Das Lernen und Leben dort ist eine Horizonterweiterung und zugleich eine Verwurzelung mit der tausend Jahre alten Yogatradition. Ich bin Indien so dankbar.

Was macht deinen Yogaunterricht aus? 

Die Yogaform, die ich unterrichte, nenne ich Yoga Embodiment. Mein innerer Ruf ist es, den Menschen zu sehen, zu begleiten und zu führen, so dass jeder in seinem eigenen Licht strahlen kann. Ich begleite die Menschen durch die Natur des Yoga auf eine innere Reise, um das Unbewusste bewusst zu machen, um Licht in die dunkelste Ecke hineinzulassen – und manchmal liegt sogar dort das Potenzial zum Wachstum.

Verankert in der Yogatradition, geprägt durch organische, choreographische, ineinandergreifende Sequenzen, ummantelt durch den Atem und mit einem fein abgestimmten Musikkonzept, ist mein Unterricht wie ein Tanz. Die Übungspraxis ist heilsam, meditativ und herausfordernd zugleich.

Foto: www.nelakoenig.com 
Kleidung: Leggings „Ganga” und Bra-Top Amba in Wild Blue von: www.kismet-yogastyle.com

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