DMT – die unter anderem aus Ayahuasca bekannte Substanz ist ein Tor in ein Erfahrungsspektrum, das unser gewöhnliches Alltagsbewusstsein weit transzendiert.
N,N-Dimethyltryptamin, kurz DMT, ist eine psychoaktive Substanz, die von einer stetig wachsenden Anhängerschaft als rituelles Entheogen zur Herbeiführung von erweiterten Bewusstseinszuständen eingesetzt wird. Denken wir an das psychedelische Schamanengebräu Ayahuasca, so lässt sich seit einigen Jahren sogar ein gewisser „Hype“ um dieses geistbewegende Molekül beobachten.
Was ist DMT?
Chemisch betrachtet ist DMT ein Tryptamin-Alkaloid, das nicht nur zu den Pilzwirkstoffen Psilocybin und Psilocin eine strukturelle Ähnlichkeit aufweist, sondern ebenso zu den körpereigenen Neurotransmittern Serotonin und Melatonin („Schlafhormon“). Interessanterweise kommt DMT sowohl in Pflanzen als auch in Menschen und Tieren vor: Sprich: Wir haben es gleichermaßen mit einem psychedelischen Pflanzenwirkstoff als auch mit einem körpereigenen Neurotransmitter (Botenstoff) zu tun.
Einige Forscher spekulieren, dass körpereigenes DMT in besonders hohem Maße bei der Geburt, bei Nahtoderfahrungen, während des Sterbens, in tiefer Meditation, beim nächtlichen Träumen sowie im Zuge von außerkörperlichen Erfahrungen und mystischen bzw. religiösen Visionen ausgeschüttet wird. Weiterhin wird vermutet, dass DMT in der Zirbeldrüse (Epiphyse) produziert wird, einem zapfenförmigen Organ im Mittelhirn, das dem „Dritten Auge“ verschiedener spiritueller Traditionen entspricht. Obschon diese Annahme zunächst sehr wahrscheinlich und zweifelsohne auch enorm spannend klingt, gibt es b