Nur das Licht kann die Dunkelheit erhellen, wussten herausragende Revolutionäre der Geschichte, die Fremdenfeindlichkeit, Ablehnung und Gewalt entschlossen mit Liebe begegneten. Sie besänftigt, heilt und eint; die Liebe versagt nie.
Äußerlich war er ein unscheinbarer Mann, klein und schmächtig. Bescheiden hauste er in Lehmhütten, aß simple Speisen, trug ein einfaches Hemd und einen Dhoti oder ein schlichtes Lendentuch – selbst zu Gesprächen mit berühmten Staatsoberhäuptern. Und doch hat er die Welt fundamental verändert und wird als Mahatma, „der, der eine große Seele hat“, zutiefst verehrt: Gandhi. Dieser Name steht für eine Philosophie und Bewegung der Gewaltlosigkeit. Er wurde geschlagen, angegriffen und inhaftiert, war mehrfach Ziel von Mordversuchen und stellte sich immer wieder unerschrocken und anscheinend unermüdlich dem Kampf gegen Unterdrückung, Fremdenfeindlichkeit und Ignoranz. Sein höchstes Prinzip war dabei die Nächstenliebe, schrieb der 14. Dalai Lama. Und genau wie dieser setzte er ein Zeichen der Hoffnung und machte sein Leben zu einem Zeugnis. Zu einem Zeugnis, dass die Liebe die stärkste Kraft ist gegen Hass.
Hass auf andere Ethnien oder Religionen, auf Frauen, auf anders Aussehende, Denkende, Fühlende oder Liebende … nicht nur die Vergangenheit, sondern leider auch die Gegenwart ist durchzogen von Hass auf das Andere – und von damit einhergehender Ablehnung, Feindseligkeit und v