Unterschiedlichste Studien zeigen, dass Achtsamkeit das Leben maßgeblich erleichtert. Durch Achtsamkeit reduzieren wir Stress, steigern die Aufmerksamkeit, vertiefen das Gewahrsein für den eigenen Körper und sorgen dafür, dass wir mehr Mitgefühl für uns selbst und unsere Umwelt entwickeln. Schenk dir jeden Tag ein paar Minuten Achtsamkeit und du wirst selbst erleben, wie wohltuend es ist, wenn wir weniger werten und stattdessen offener sind.

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Tipp Nr. 1 Lass die Vergangenheit los!

Der Herbst macht uns das Prinzip des Loslassens ganz einfach vor. Nach und nach verlieren die Bäume ihre Blätter und ihre Früchte. Sie tun es einfach. Wenn es für uns doch auch so leicht wäre! Uns fällt es leider viel schwerer, loszulassen, was längst vergangen ist. Eine Freundschaft, die ihre Aufgabe erfüllt hat, oder eine Beziehung, die sich totgelaufen hat. Manchmal halten wir an Menschen aus reiner Gewohnheit fest, obwohl wir uns in ihrer Gegenwart längst nicht mehr wohlfühlen, weil wir uns selbst verändert haben. Überlege dir, welche Menschen und Tätigkeiten, Gewohnheiten und Rituale heute nicht mehr zu dir passen. Lass ziehen, was nicht mehr in dein heutiges Leben gehört, damit das zu dir finden kann, was deinem heutigen Entwicklungsstand entspricht.

Tipp Nr. 2: Lass dein Smartphone los!

Der Umgang mit den digitalen Medien ist für uns heute so zur Gewohnheit geworden, dass viele Menschen ihr Smartphone gar nicht mehr aus der Hand legen und permanent überprüfen, ob eine Nachricht eingetroffen ist. Auch hier gilt es, den Autopiloten auszuschalten. Wie wäre es, wenn du dein Smartphone mal loslässt, es mal einen ganzen Tag ausschaltest, zu Hause lässt oder mal ein ganzes Wochenende offline bleibst? Beobachte, was für Gefühle in dir ausgelöst werden, wenn du ein paar Stunden oder einen Tag lang auf den Gebrauch deines Handys verzichtest.

Tipp Nr. 3: Schmecke den Herbst!

Welche Früchte, welches Gemüse, welche Getränke symbolisieren für dich den Oktober und November? Nimm dir Zeit, das Obst, die eingelegten Früchte, den Sirup und die Marmeladen aus den selbst geernteten Früchten Schluck für Schluck oder Bissen für Bissen achtsam zu genießen.

Loslassen im Herbst
Lasse vollkommen los und du wirst vollkommen glücklich.

Tipp Nr. 4: Rieche den Herbst und schenke deiner Nase Achtsamkeit!

Sei dir bewusst, dass die Nase unmittelbar mit deinem Gehirn verbunden ist. Mach dir bewusst, wie viele verschiedene Düfte du über den Tag verteilt aufnimmst und wie schnell diese mit „gut“ oder „schlecht“, „angenehm“ oder „unangenehm“ bewertet werden und wir entsprechend unserer Bewertung auf das, was wir riechen, reagieren. Versuch doch einmal, dich etwas von der unmittelbaren Bewertung zu distanzieren und dich noch einmal wertfrei für einen neuen Geruch zu öffnen. Versuche den Herbst ganz bewusst über die Nase zu erleben. Wie riecht das Laub? Wie riecht die feuchte Erde im Wald, im Park? Welche besondere Qualität hat die Luft im Herbst für dich?

Tipp Nr. 5: Mach jeden Tag zum wichtigsten Tag deines Lebens!

Der Herbst führt uns die Vergänglichkeit vor Augen. Und wenn wir diesen Aspekt nicht verdrängen, sondern achtsam wahrnehmen, dann erkennen wir, dass auch wir nicht unsterblich sind. Wir wissen nicht, wie lange wir leben. Aber wir können jeden Tag zum wichtigsten Tag unseres Lebens machen. Sei dir also deiner eigenen Sterblichkeit bewusst. Verplempere keine Zeit mit Nichtigkeiten, sondern tu das, was dir wichtig ist. Und tu das, was dir wichtig ist, mit deiner ganzen Aufmerksamkeit.

Tipp Nr. 6: Sei dankbar für das, was du hast!

Mach dir die Dankbarkeit genauso zur Gewohnheit, wie die tägliche Achtsamkeitspraxis oder die Meditation. Beginne mit deinem Körper: Schick deinem Körper vor dem Schlafengehen ein Dankeschön. Danke ihm dafür, dass er funktioniert und du gehen, tanzen, essen und singen kannst. Danke am nächsten Abend deinem Geist dafür, dass er dir dabei hilft, Dinge differenziert zu betrachten und Lösungen zu finden. Zähle nach Möglichkeit täglich 10 Dinge auf, für die du dankbar bist.

Tipp Nr. 7: Geh achtsam mit deiner Zeit um!

Vielleicht hättest du gerne mehr Zeit für deine Yoga-, Meditations- und Achtsamkeitspraxis, aber irgendwie zerrinnen dir die Stunden des Tages zwischen den Fingern. Stimmt das? Vielleicht solltest du einmal dein Verhältnis zur Zeit selbst überprüfen und achtsamer mir der Zeit umgehen, die dir zur Verfügung steht. Stell dir einmal folgende Fragen:

  • Wie achtsam geh ich mit meiner Zeit um?
  • Wie viel Zeit verbringe ich im Internet, verliere mich auf irgendwelchen Plattformen und wundere mich dann, wie schnell die Zeit vergangen ist, obwohl ich sie ganz anders verbringen wollte?
  • Lasse ich mich von der Zeit beherrschen, befinde ich mich sogar im Wettlauf mit der Zeit, wobei ich immer der Verlierer bin?
  • Welche Gefühle entstehen, wenn ich mir selbst Zeit schenke, anstatt meine kostbare Freizeit anderen zu opfern?

Vielleicht gefallen dir die Tipps so gut, dass du sie alle auf einmal umsetzen möchtest. Die Absicht ist gut, aber lass dir lieber etwas Zeit und setze einen Tipp nach dem anderen um, oder suche dir den Tipp heraus, der dir momentan am sinnvollsten erscheint!

Viel Spaß dabei! Wenn du Lust hast, dann teile uns deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren mit.

Namaste!

 

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