Schlaflos in Deutschland: wie Stress sich auf den Schlaf auswirkt, und warum guter Schlaf gerade zur Stressreduktion so wichtig ist.
„Der Schlaf ist wie eine Taube: Greift man nach ihr, fliegt sie davon; hält man geduldig die Hand auf, kommt sie heran.“
Paul-Antoine Dubois
Laut Stressreport 2012 leidet ungefähr jeder vierte Deutsche an Schlafstörungen. Die Anzahl der von nächtlichen Schlafstörungen geplagten Arbeitnehmer stieg zwischen 2006 und 2012 von 20 auf 27 Prozent. Die meisten Menschen haben Einschlafstörungen, vor allem Frauen. Man spricht von einer Einschlafstörung, wenn man mindestens viermal in der Woche länger als 30 Minuten zum Einschlafen braucht. Durchschlafstörungen zeichnen sich dadurch aus, dass man in der Nacht ein- oder mehrmals aufwacht und länger als eine halbe Stunde braucht, um wieder einzuschlafen. Wenn das Ganze mehr als drei Monate dauert, man sich tagsüber nicht leistungsfähig fühlt und unter den Schlafstörungen leidet, werden die Schlafstörungen chronisch. „Jeder Zehnte leidet an behandlungsbedürftigen Schlafstörungen“, sagt Dr. Alexander Blau vom Schlafmedizinischen Zentrum der Berliner Charité.
Untersuchungen zeigten, dass Menschen, die Burn-out-gefährdet sind oder sich schon auf dem Weg zum Burn-out befinden, bis zu 40 % weniger Tiefschlafphasen haben als gesunde Vergleichsgruppen.
Wissenswertes rund um gesunden Schlaf
Viele Menschen sind davon überzeugt, dass sofortiges Einschlafen ein positives Signal für einen guten S