Ekstasen erleben, Krisen durchstehen, verzeihen, die Beziehung neu erfinden – all das gehört zur Dramaturgie einer wahren Liebesgeschichte dazu. Vom immer neuen Erblühen einer großen Liebe.
Die große Liebe – der Film
Wir gehen zusammen durch unser Leben, schon lange. Was ist das – Liebe? Ein Fels, auf dem ich stehen kann? Eine Wolke, die sich immer wieder verflüchtigt? Beides?
Damals. Ich habe dich in Wien besucht, da kannten wir uns kaum. Du hast mit einem dampfenden Hähnchen auf dem Teller in der Tür gestanden, Messer und Gabel haben oben dringesteckt. Max und Moritz? Nein. Du hast mich angeschaut, mit den Augen bist du in mich eingedrungen. Ein sexueller Männerblick. Das hat mir gefallen.
Später in der Nacht – wir haben Liebe gemacht, wieder und wieder – hast Du mir von deiner Zeit als Tangotänzer erzählt. Hast mir „Loco“ vorgespielt, gesungen von dem betrunkenen Goyeneche, el Polaco, gespielt von Piazolla. Da habe ich mich fast bewusstlos geweint. Du hast mich einfach nur gehalten, gar nicht erst versucht, mich zu trösten. Da wusste ich, dass wir uns lieben. Auf ewig und immer und noch mehr.
Filmriss – Krise
Krisen gehören zur Liebe, das weiß jeder … aber dann – es fühlt sich grässlich an, zerstört mich, und ich will das nicht. Es fing gleich an, a