Über die somatopsychische Wirkung von Mantra-Meditation und die neurowissenschaftlichen Hintergründe dieses Heilpotenzials, das sich im psychotherapeutischen Kontext als sehr hilfreich erweist.
Viele Menschen suchen heute psychotherapeutische Hilfe, wenn sie das Gefühl haben, dass sie sich in ihrer seelischen Not nicht mehr selbst helfen können. Die Gründe liegen oft in sozialen, familiären und partnerschaftlichen Konflikten, traumatischen Erlebnissen, Depressionen, Ängsten und Stressanfälligkeit. Chronischer Stress kann zu manifesten körperlichen Symptomen führen, so etwa zu hohem Blutdruck, Herzrasen, Magen-Darm-Beschwerden, Atem- und Schlafstörungen. Bei diesen psychosomatischen Erkrankungen haben körperliche Symptome eine psychische Ursache. Die Suche nach einer körperlichen Ursache im Rahmen medizinischer Untersuchungen bleibt deshalb oft ohne Erfolg – die Betroffenen gehen von Arzt zu Arzt und fühlen sich mit ihren Leiden nicht ernst genommen. Zuletzt bleibt für die Betroffenen als Ausweg die Psychotherapie, die sinnvollerweise mit Verfahren wie Aufmerksamkeitstraining und Meditation ergänzt wird.
Die Mantra-Meditation unterstützt den therapeutischen Prozess, denn sie hilft, einen besseren Zugang zum Unbewussten zu schaffen. Die im Verborgenen wirkenden Konflikte und traumatischen Erlebnisse steuern Wahrnehmung und Verhaltensmuster und bedingen eigenes Fehlverhalten sowie entsprechende Reaktionen von Mitmenschen in Familie, Partnerschaft und Beruf. Die therapeutische Hilfe besteht darin, den unbewussten Konflikt des Betroffenen aufzudecken. Das erneute emotionelle Erleben des innerseelischen Konfliktes und die Bearbeitung i