Das Dilemma mit dem Klima: Fragen über Fragen im Spannungsfeld zwischen Klimapanik und Gelassenheit Beim Kauf meines letzten Flugtickets nach Indien vor sechs Jahren leistete ich zum ersten Mal eine Klimakompensationszahlung für die Umwelt. Das Prinzip klang mehr als verlockend: Der Klimaschaden, den ich durch mein eigenes Verhalten anrichte, wird an anderer Stelle ausgeglichen. Das Geld meiner Ablasszahlung floss in ein Wasserkraftprojekt in Ecuador. Mein schlechtes „ökologisches“ Gewissen war kurzfristig beruhigt, obwohl mir das Ganze wie eine Milchmädchenrechnung vorkam. Schließlich wird ein Teil der Klimakatastrophe durch das Fliegen verursacht, oder? Aus diesem Grund war dieser Indienflug vorerst mein letzter. Ich entschied mich, fortan auf Fernreisen zu verzichten und umweltbewusster zu handeln. Innerhalb Europas veränderte ich mein Reiseverhalten, indem ich nach Bern wieder den Zug benutzte, statt die kleine Propellermaschine ab München zu buchen; im Großraum München fuhr ich mit der S-Bahn statt mit dem Auto und in München selbst radelte ich oder ging zu Fuß. Somit fühlte ich mich wieder gut, hatte ich doch jetzt das Gefühl, aktiv zum Erhalt eines guten Klimas beizutragen. Und gleichzeitig fragte ich mich angesichts […]

Mit YOGA AKTUELL Plus kannst du den kompletten Beitrag lesen. Mit YOGA AKTUELL Plus kannst du den kompletten Beitrag lesen.

Melde dich direkt hier an und profitiere u.a. von folgenden Vorteilen:

  • Zugriff auf tausende exklusive Artikel, Beiträge und Interviews zu Yoga, Ayurveda, Gesundheit und Spiritualität 
  • Digitaler Zugriff auf alle YOGA AKTUELL- Ausgaben ab 2015
 

 

Anzeige:

Kommentiere den Artikel

Bitte gib hier deinen Kommentar ein
Bitte gib hier deinen Namen ein